Science Park Ulm

Die Idee der Wissenschaftsstadt Ulm schreibt seit 25 Jahren Erfolgsgeschichte. 1986 war die innovative Kooperation zwischen Universität, Hochschule, Fachhochschule, dem Daimler-Forschungszentrum sowie An-Instituten einzigartig. Zu den An-Instituten gehören das Institut für Diabetestechnologie, das Institut für dynamische Materialprüfung, das Institut für Lasertechnik und das Institut für Finanz- und Aktuarwissen. Es gibt die Institute für Medienforschung und Medienentwicklung und für virtuelles und reales Lernen in der Erwachsenenbildung. Das Kompetenzzentrum für Werkstoffe in der Mikrotechnik hat seinen Sitz ebenso in Ulm wie das Transferzentrum für Neurowissenschaft und Lernen. Auch das Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoffforschung findet sich in Ulm, ebenso das Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung. Diese Drehscheibe zwischen Forschung und Wirtschaft ermöglicht den direkten Austausch von Know how und Ideen, den direkten Technologietransfer in die Wirtschaft.

Geforscht wird an der Universität, der Hochschule, die in fünf Fakultäten naturwissenschaftliche Studiengänge anbietet, und an der Fachhochschule mit ihren technisch orientierten Berufsfeldern.
Begleitet wird das Projekt maßgeblich von der Stadt Ulm, die z. B. Flächen für die Ansiedlung von Firmen und Unternehmen oder für den Wohnbau zur Verfügung stellt und sich um den Ausbau der Infrastruktur in allen Bereichen kümmert. Die damals gegründete Projektentwicklungsgesellschaft vermarktete und vermarktet die Science Parks. Diese sind das Herzstück der Wissenschaftsstadt. Sie stehen in der Mitte zwischen Wissenschaft und Markt und halten das Angebot für die Unternehmen bereit, sich direkt in die Forschungslandschaft einzuklinken. Die Science Parks sind die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Forschung. Auch in umgekehrter Richtung funktioniert das Prinzip des direkten Austausches: So kann ohne Umwege an die Forschung rückgemeldet werden, wenn sich in der Alltagspraxis neue Problemfelder aufgetan haben.
Den Umbau von einer Industrie- zu einer Wissenschaftsstadt hat Ulm erfolgreich umgesetzt. Heute gehört die Region zu den sechs attraktivsten Wirtschaftsräumen in Deutschland und belegt auf einer Ranking-Liste für Europa Platz 31.

* wir verwenden kostenlose Fotos von n3po.com

Sciencepark Ulm