Science Parks – Wissenschaftsstädte

Als Science Parks werden Netzwerke von Universitäten und Industrieunternehmen bezeichnet, in denen Wissenschaft und Wirtschaft in der Forschung eng zusammenarbeiten. Ein Beispiel ist Ulm mit der Kooperation von Universität und verschiedenen Unternehmen wie unter anderem dem Autobauer Daimler.

Mit dem Titel „Wissenschaftsstadt“ wurden bisher vier deutsche Städte ausgezeichnet, nämlich Straubing, Fürth, Ulm und Darmstadt. Sie bekamen diese Auszeichnung verliehen, weil in ihnen besondere Erfolge auf dem Gebiet der Forschung erreicht wurden. Dabei spielen neben örtlichen Forschungseinrichtungen auch national sowie international tätige Institutionen eine wichtige Rolle.

Die erste Wissenschaftsstadt
Die erste Stadt, die sich „Wissenschaftsstadt“ nennen durfte, war das hessische Darmstadt. Sie bekam diesen Titel bereits im Jahr 1997 vom Hessischen Ministerium des Innern für Landwirtschaft, Forsten und Naturschutz verliehen. Grund für diese Auszeichnung war die starke Konzentration von forschenden wissenschaftlichen Einrichtungen in der Stadt, die auf ganz unterschiedlichen Gebieten tätig sind. Dazu zählt zum Beispiel auch die Technische Universität Darmstadt. Das wohl bekannteste Forschungsergebnis, das in Darmstadt erzielt wurde, ist das chemische Element Darmstadtium, das sogar nach dem Ort seiner Entdeckung benannt wurde. Aber auch Internetprojekte wie Safeshops gingen daraus hervor.

Der Science Park Ulm ist Stadtteils-begrenzt
In Ulm darf sich nur ein bestimmter Stadtteil als Wissenschaftsstadt bezeichnen, nämlich der Obere Eselsberg, wo sich diverse Forschungszentren sowie die beiden Universitäten der Stadt, die Hochschule und die Universität Ulm befinden.

Die bayerische Stadt Fürth erhielt den Titel Wissenschaftsstadt im Jahre 2007; dieser wurde ihr vom Wissenschaftsminister von Bayern verliehen. Fürth punktete dabei durch die hervorragende Arbeit der Wissenschaftler des Entwicklungszentrums Röntgentechnik (EZRT). Bei diesem handelt es sich um ein gemeinsames Wissenschafts- Departemen des Saarbrücker Fraunhofer IZFP und des Erlanger Fraunhofer IIS.
In Fürth unterhält außerdem das Institut eine in Europa einzigartige Testhalle für einen Linearbeschleuniger, den LINAC.

Auch Straubing darf sich seit dem Jahr 2007 Wissenschaftsstadt nennen. Die Auszeichnung verlieh ihr der damalige Ministerpräsident Bayerns, Edmund Stoiber. In Straubing kooperieren die TU München sowie vier weitere bayerische Hochschulen miteinander, und hier ist auch das bekannte Kompetenzentrum für Nachwachsende Rohstoffe beheimatet.

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